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08. Januar 2018
In einem zertifizierten Darmkrebszentrum arbeiten die verschiedenen Kooperationspartner Hand in Hand und beraten sich regelmäßig in sog. Tumorkonferenzen.
  
05. Oktober 2017
In einer Rehabilitation können Darmkrebspatienten, bei denen ein künstlicher Darmausgang gelegt werden musste, den Umgang mit dem Stoma erlernen.
  
29. Mai 2017
Wenn Patienten den richtigen Umgang mit dem Stoma erlernt haben, muss die Lebensqualität der Betroffenen nicht eingeschränkt sein.
  
05. April 2017
Eine Rehabilitation nach Darmkrebs soll unter anderem mögliche Funktionsstörungen, die nach der Erkrankung oder der Behandlung aufgetreten sind, bessern.
  
16. März 2017
Wenn Darmkrebs streut, können sich auch am Bauchfell Krebsansiedlungen bilden. Dann spricht man von Bauchfellkarzinose oder Peritonealkarzinose.
  

Das Glossar enthält verschiedene Begriffe, die im Zusammenhang mit einer Erkrankung an Dünndarmkrebs eine Rolle spielen können. So unterscheidet man zwischen bösartigen und gutartigen Tumoren. Bösartige Tumoren können Metastasen bilden, die andere Organe befallen und so zu einer Ausbreitung der Krebserkrankung führen können. Zur Diagnose von Dünndarmkrebs kann eine Biopsie vorgenommen werden. Dabei werden während einer Magen-Darm- oder Bauchspiegelung Gewebeproben entnommen und mikroskopisch untersucht.

Die genauen Ursachen für die Entstehung von Dünndarmkrebs sind bisher nicht geklärt. Es gibt einige Faktoren, die im Verdacht stehen, eine Erkrankung an Dünndarmkrebs zu fördern. Dazu gehören u. a. bestimmte Darmerkrankungen und die Ernährung. Tierische Fette sowie bestimmte Konservierungs- und Farbstoffe können ein Risikofaktor für die Entstehung von Dünndarmkrebs sein. Eine Vorstufe von Dünndarmkrebs sind Darmpolypen. Sie sind in der Regel gutartig, werden aber vom Arzt vorsorglich entfernt, um sie anschließend mikroskopisch genauer zu untersuchen. Im Verlauf der Erkrankung können sich Dünndarmtumoren auf umliegende Organe auswirkungen. Dies ist der Fall, wenn der Tumor an Volumen zunimmt oder sog. Tochtergeschwülste (Metastasen) bildet.

Dünndarmkrebs wird häufig erst spät entdeckt, da zu Beginn der Erkrankung oft keine oder nur sehr unspezifische Symptome auftreten. Bei den in der Regel häufiger auftretenden gutartigen Dünndarmtumoren können Blutungen auftreten. Bösartige Dünndarmtumoren können mit Symptomen wie z. B. Übelkeit, Durchfall oder Verstopfung einhergehen. Im späteren Verlauf der Erkrankung kann es zu einem Darmverschluss kommen, der schnellstmöglich operiert werden sollte, da für den Betroffenen sonst Lebensgefahr bestehen kann. Bösartige Dünndarmtumoren werden unterteilt in Adenokarzinome, Sarkome, Lymphome und Karzinoide, abhängig davon, aus welchem Gewebetyp sie hervorgegangen sind. Bei den gutartigen Dünndarmtumoren gibt es sieben Arten, die sich ebenfalls aus verschiedenen Gewebearten ableiten.